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Meldungen
Auseinandersetzung mit der NS-Zeit 1. EAB-Themenabend am Montag, 11. November, 19 zu NS-Vergangenheit und Verantwortung NS-Verbrechen zwischen 1933 und 1945 betrafen nicht nur Massen - es waren zudem Massen an ihnen beteiligt: Diese bittere Erkenntnis aus der jüngsten Zeitgeschichtsforschung beunruhigt auch die Nachkommen der Generationen, die schon zur Zeit der Diktatur gelebt haben. Was nämlich trieb die Täterinnen und Täter an? Wiesoi bewiesen vergleichsweise wenige Mut, sich zu wehren oder den Verfolgten zu helfen? Warum lief in der Nachkriegszeit, obwohl das Ausmaß des Holocaust die Welt unter Schock gesetzt hatte, die Strafverfolgung so schlecht und schleppend? Seit 20 Jahren widmet sich ein kleines Team ub der Villa ten Hompel der Universitätsstadt Münster diesen Fragen und Kontroversen. Es versucht, die Motive und Mentalitäten der Täter zu erklären, ohne jedoch ihr Handeln damit entschuldigen zu wollen. An diesem städtischen "Geschichtsort" in Westfalen, einer Forschungs- und NS-Erinnerungsstätte, arbeitet seit 18 jahren das Hiesfelder Gemeindeglied Stefan Querl, früher Presbyter und Ehrenamtlicher in der Gemeinde-Jugend. Der stellvertretende Leiter der Villa ten Hompel wird am Montag, 11. November, 19 bis 21 Uhr im Rahmen eines Diskussions- und Themenabend beim Evangelischen Volksverein (EAB) in Hiesfeld Einblicke in Projekte liefern - u.a. in die Kooperation mit der Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem, die Stefan Querl 1992 beim ersten offiziellen Dinslakener Jugendaustausch mit der Partnerstadt Arad in Israel kennen lernte. Seiner Zeit als Sprecher des SV am Theodor-Heuss-Gymnasium. Etwa ein Jahr später wurde im Stadtpark neben seiner damaligen Schule das Mahnmal des Künstlers Alfred Grimm seiner Bestimmung übergeben auf Initiative beider christlichen Kirchen, der Stadt und weiterer wichtiger Partner, u.a. aus den jüdischen Gemeinden an Rhein und Ruhr. "Die eckig gerahmte Figur eines Täters währen der Pogrom- nach im November 1938 ist Teil des Werkes", unterstreicht Querl in Erinnerung an die erste Begeg- nung seiner Zeit in Dinslaken. "Diese wirft ebenfalls Fragen auf: Sie war eine Art Wegmarke." Der Eintritt am Montag, 11. November, ist frei im Gemeindehaus, Kirchstrasse 7. Infos auch unter www.eab-hiesfeld.de 2. Unter dem Titel "Gegen das Vergessen" bietet die Ev. Kirchengemeinde Hiesfeld in Kooperation mit dem Verein "Zeugen der Zeitzeugen" am 16.11. um 16 Uhr eine weitere Möglichkeit zur Ausein- andersetzung mit der NS-Zeit an: Eine jüdische Zeitzeugin des Nationalsozialismus bietet die Möglichkeit zu Begegnungen und Gesprächen.
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Meldungen JANUAR 2019
10 Jahre Aufsuchende Jugendarbeit Straßenfest am "Hexenhaus" zum Jubiläum. /span> Anlässlich seines 10-jährigen Bestehens lädt die Aufsuchende Jugendarbeit (AJA) in Dinslaken herzlich ein mit zu feiern. Am Samstag, den 18. Mai 2019 gibt es ein Straßenfest vor dem "Hexenhaus", der Anlaufstelle der AJA auf der Kolpingstraße in Dinslaken. Um 14 Uhr wird der stellv. Bürgermeister Thomas Groß die Feierlichkeiten eröffnen. Im Anschluss laden die Mitarbeitenden Yasmin Adick, Jonas Egelkraut und Jens Seppendorf zu Kaffee und Kuchen ein. Die engen Koopera- tionspartner der AJA aus der Jugendarbeit bieten zwischen 14 und 19 Uhr ein vielfältiges Mitmach-Angebot: Ob Bastel- angebot, Airbrush-Tattoos, Kicker-Turnier oder Minitramp - es ist für jedes Alter etwas dabei. Außerdem freut sich das AJA-Team, Ausrichter der Nerd-Night- Dinslaken sein zu dürfen, die um 19 Uhr in der Garage an der Kolpingstraße startet. Bis 22 Uhr sorgen die Jungs der Kutscher- stube für feuchte Kehlen und der SC-Wacker mit seinem Grill für volle Mägen.